Botox und Ästhetik

www.faltenberatung.de - Der Behandlungsablauf einer BOTOX - Behandlung.

 
 

 

Schönheit - Botox
 

Behandlungsablauf - Botox

Behandlungsablauf einer Botox - Behandlung

Die Faltenbehandlung mit BOTOX ist ein einfaches, nicht-chirurgisches Verfahren, bei dem der muskelentspannende Wirkstoff Botulinum Toxin mittels feiner Injektionsnadeln in minimalen Mengen in ausgewählte Muskeln injiziert wird.

Erste Ergebnisse der Behandlung sind innerhalb von 3-5 Tagen zu sehen, erreichen ihre vollständige Ausprägung nach ca. 10 Tagen und halten 3-4 Monate an. Weil unsere Haut 6 Wochen zur vollständigen Erneuerung benötigt, werden Sie das optimale Ergebnis erst dann sehen können.

Botox - BehandlungsablaufDer Behandlungsablauf ist in den meisten Praxen ähnlich und besteht aus

  • Beratung und Aufklärung
  • Therapieplanung
  • Behandlung
  • Kontrolle der Ergebnisse

Nach spätestens 30 Minuten kann man die Praxis wieder verlassen und seinen gewohnten Tätigkeiten nachgehen. Ein bisschen Geduld ist allerdings gefragt, denn wie gesagt dauert es einige Tage, bis der Wirkstoff seine Wirkung entfaltet.

Aufklärung und Einverständniserklärung

Neben der Information über die zu erwartenden und erreichbaren Ergebnisse ist die Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen einer Behandlung mit BOTOX sehr wichtig. Zudem muss der Arzt den Patienten aus forensischen Gründen über alternative Behandlungsmethoden informieren, selbst wenn BOTOX nach dem Erscheinungsbild der Falten das Mittel der Wahl ist.

In der Regel wird der Arzt mit dem Patienten anhand eines Aufklärungsbogens die Risken und Nebenwirkungen besprechen. Dieser muss vom Patienten unterschrieben werden, ebenso wie eine Einverständniserklärung zur Behandlung. Mit der Einverständniserklärung bestätigt der Patient, dass die Aufklärung durchgeführt, er über alternative Behandlungsmethoden informiert und dass er darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass BOTOX in Deutschland (im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern)noch nicht für die Faltenbehandlung zugelassen ist.

In manchen Einverständniserklärungen findet sich noch der Hinweis, dass die Behandlung mit BOTOX nicht von den Krankenkassen und Krankenversicherungen übernommen wird, da es sich um eine medizinisch nicht notwendige Behandlung handelt. Die Kosten der Behandlung sind in jedem Fall privat zu tragen.

Behandlungsplanung

Jedes Gesicht ist einmalig und jeder Patient hat individuelle Wünsche an die Behandlung. Ein Arzt sollte sich deshalb ausgiebig Zeit nehmen, die Gesichts-Anatomie des Patienten zu untersuchen und zu verstehen, was den Patienten genau stört und welche Erwartungen er hat. Durch Betrachtung des Faltenverlaufs im entspannten und angespannten Zustand (der Patient darf Grimassen schneiden) erkennt der erfahrene Arzt, welche Muskeln im Zusammenspiel welche Falten verursachen. Aufbauend auf dieser Diagnose erstellt er einen Behandlungsplan, in dem er vermerkt, an welchen Stellen er welche Menge des Wirkstoffes injiziert. Einige Ärzte zeichnen die Injektionspunkte mit einem Marker an und dokumentieren dies mit einem Foto. Der Patient sollte darauf achten, dass der Arzt sich für diese Behandlungsplanung ausreichend Zeit nimmt und auch erklärt, wie er zu seiner Planung kommt. Bei Erstbehandlungen kann dies durchaus 10-15 Minuten dauern. Anschließend erfolgt die Behandlung.

Behandlung

Botox - BehandlungEines vorweg: BOTOX ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, dass in Deutschland und den meisten anderen europäischen Ländern ausschließlich von approbierten Ärzten verwendet werden darf. Es wird in kleinen Mengen (meist weniger als 1 ml) mittels feinster Nadeln, wie sie aus der Selbstmedikation von Diabetikern bekannt sind, in den Muskel gespritzt. Hierfür ist keine Anästhesie notwendig. Manche Ärzte kühlen die Haut an den Einstichstellen vorher mit einem Kühlpad, um die Schmerzempfindlichkeit der Haut zu reduzieren und um kleinere Blutergüsse zu vermeiden. Oder es kommt zu Nutzen von Lokalanästhetika-Cremes. Je nach Umfang der Behandlung sind 5-20, selten mehr Einstiche notwendig. Die eigentliche Behandlung dauert somit meist weniger als 5 Minuten.

Nach der Behandlung werden die Einstichstellen erneut gekühlt, um Schwellungen zu reduzieren und kleinere Blutergüsse zu vermeiden. Oft hilft eine Anspannung der Muskulatur beim Einstich um Ergüsse zu minimieren. Der Patient kann anschließend die Praxis sofort verlassen.

Nach der Behandlung

Der Wirkstoff setzt sich sehr schnell an den Nervenendigungen fest. Eine Verteilung (Diffusion) des Wirkstoffes auf benachbarte Muskeln ist somit kurz nach der Injektion nicht mehr möglich. Neuste Ergebnisse haben gezeigt, dass die Botoxwirkung verbessert wird, wenn die Mimik am Tage der Behandlung noch einmal sehr stark beansprucht wird. Dennoch sollte es die ersten 4 Stunden nach der Behandlung unbedingt vermieden werden, Druck auf die Einstichstellen auszuüben, z.B. durch Massage oder Sport. Ebenfalls sollte sich der Patient in dieser Zeit in möglichst aufrechter Haltung bewegen. Ansonsten kann der Patient den üblichen Aktivitäten des täglichen Lebens uneingeschränkt nachgehen. Die Einstichstellen können nach der Behandlung, falls gewünscht, überschminkt werden.

Kontrolle des Ergebnisses

Auch wenn die Behandlung mit BOTOX sehr komfortabel ist und die Risiken sehr gering sind, bleibt es eine medizinische Behandlung. Der Arzt wird den Patienten deshalb nach 14 Tagen, wenn die vollständige Wirkung eingetreten ist, zu einem Kontrolltermin bitten, um festzustellen, ob der gewünschte Effekt eingetreten ist. Gegebenenfalls kann bei diesem Termin die Therapieplanung angepasst werden. In jedem Fall ist es eine Maßnahme zur medizinischen und ästhetischen Qualitätssicherung, auf die der Arzt bestehen und der Patient nicht verzichten sollte. Eine Verbesserung oder Unterstützung mit Füllmaterialien sollte erst nach 6 Wochen durchgeführt werden.